© Gob Squad

›BAW Garten‹. Ein Date mit caner teker (HAU Hebbel am Ufer), Su Yu Hsin (alexander levy) und (Ignaz Schick, Liebig12)

Künstler*innengespräch

Bei diesem Date lernen wir junge Künstler*innen aus dem diesjährigen Programm der Berlin Art Week näher kennen und erfahren, welche Rolle die Kunst in ihrem Leben spielt. Moderiert vom Performancekollektiv Gob Squad erhalten Sie persönliche Portraits als Nahaufnahmen der Gäste—vom Lieblingsessen bis zu Traumbildern. Das Publikum erwartet kein trockenes Interview, sondern eine spielerische Annäherung. 

Seit 25 Jahren bewegt sich das Kollektiv Gob Squad mit ihren Inszenierungen und Darstellungen von Live-Performances zwischen Theater, Kunst und Medien. Stets auf der Suche nach der Schönheit im Banalen. Gob Squad gründeten sich in Nottingham, England, aus ehemaligen Student*innen der Nottingham Trent University und Absolvent*innen der Angewandten Theaterwissenschaft Gießen. Seit 1999 ist Berlin zum künstlerischen Zentrum und Produktionsstandort geworden.

SO 19 SEP

15—15.45 Uhr
Ein Date mit caner teker, HAU Hebbel am Ufer
in deutscher Sprache

15.45—16.30 Uhr
Ein Date mit Su Yu Hsin, alexander levy
in englischer Sprache

16.30—17.15 Uhr
Ein Date mit Ignaz Schick, Liebig12
in deutscher Sprache

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caner teker
*1994 in Duisburg
caner teker ist Unterstützer*in, Überlebende und Choreograf*in, zwischen Amsterdam, Berlin und Düsseldorf lebend. teker hat einen Abschluss in Bildender Kunst von der Kunstakademie Düsseldorf und studierte an der SNDO-School for New Dance Development, Amsterdam. caner tekers Arbeiten befassen sich mit den sich überschneidenden Verstrickungen von Identität, Arbeit und Post-Migration im Kontext ihrer persönlichen Erfahrung als Deutsch-Türke*in sowie der Einwanderungsgeschichte der eigenen Familie. ›karadeniz‹ erforscht auf transformative Weise die Überschneidungen von türkischen Hochzeiten, Ritualen und Affinitätspolitik.
Berlin Art Week Programm: ›karadeniz‹, HAU3

Su Yu Hsin
Su Yu Hsin, geboren 1989, ist eine taiwanesische Künstlerin und Filmemacherin, die derzeit in Berlin lebt. Sie nähert sich der Ökologie unter dem Gesichtspunkt ihrer engen Beziehung zur Technologie. In ihren Film- und Videoinstallationen reflektiert ihre künstlerische Forschung über Technologie, Ökologie und die kritische Infrastruktur, in der das Menschliche und das Nicht-Menschliche zusammenkommen.
Berlin Art Week Programm: Frame of Reference, alexander levy

Ignaz Schick
Ignaz Schick, geboren 1972 in Trostberg/Bayern, arbeitet als experimenteller Turntablist, Komponist, Klang- und Bildender Künstler sowie als Kurator. In seiner Jugend studierte er Saxophon, lernte Jazz bei Don Cherry, arbeitete und assistierte für den zeitgenössischen Komponisten Josef Anton Riedl und studierte Bildende Kunst an der Akademie in München. Seit 1995 lebt und arbeitet er in Berlin.
Berlin Art Week Programm: Ignaz Schick::The Theorie of Everything, Liebig12

›BAW Garten‹ in Kooperation mit Gob Squad

Laufzeit: {{fromTo}}

Lage