Ausstellung Digital / hybrid Eröffnung

Creamcake präsentiert: Alice Z Jones x Dis Fig’s ›Cast-Off‹

3hdTV: Pop Psychology

Als Teil des 10ten Project Space Awards des Netzwerkes freier Berliner Projekträume und -initiativen und der Berlin Art Week—die am 15 SEP eröffnet wird—präsentiert die interdisziplinäre Plattform Creamcake ein Video des vierteiligen Videoprogramms ›Pop Psychology‹. Die Auftragsarbeit von Alice Z Jones und Dis Fig mit dem Titel ›Cast-Off‹ wird bis zum 26. September im KUNSTPUNKT in Berlin-Mitte gezeigt und gleichzeitig auf Creamcakes 3hdTV-Kanal zu sehen sein. Als eine Art Online-Bühne, fungiert der Raum für Unterstützung, Community und die Wertschätzung von Pop in all seinen unterschiedlichen und aufregenden Formen. ›Pop Psychology‹ spürt den unlösbaren Spannungen zwischen politischen Aktivismus und Noise, Ermächtigung und Performativität, Konsumkultur und Selbstfürsorge nach und macht diese Reibungspunkte als therapeutische Antriebe von Nachhaltigkeit und Ermächtigung sichtbar. Freude gehört zum Erhalt der psychischen Gesundheit dazu, und jetzt ist die Zeit, um sie in der Musik zu finden.

›Cast-Off‹ ist ein kollaboratives audiovisuelles Projekt, dass sich Körpern in der Krise, Theorien des Dissenses und potentiell heilenden Praktiken der Kunst und des Musikmachens widmet. Ausgehend vom Appell des japanischen Choreographen Tatsumi Hijikata, gesellschaftlich akzeptierte Vorstellungen von Identität abzulegen, lassen sich die Künstlerin Alice Z Jones und die Produzentin Dis Fig von Butoh, schamanistischen Ritualen, Cyberpunk und der Technopoetik des Afrofuturismus inspirieren. Sie imaginieren Möglichkeiten des Brechens—und sei es nur vorübergehend—mit dem vergangenen, aktuellen und aller Voraussicht nach auch zukünftigen Leid der Existenz in repressiven Systemen. Von sozialer Ungerechtigkeit, Krankheit und technologisch gestützter Gewalt zur physischen und mentalen Last, ein immer stärker werdender Druck, der auf denen lastet, die an den Rändern existieren, spricht ›Cast-Off‹ mit seinem Publikum durch eine Kombination von gefundenen Aufnahmen, improvisatorischer Performance und hypnotischem und vergänglichem Klang. Es bewegt sich durch eine Vielzahl von Geschichten zum heutigen Tag und stellt dabei liminale und periphere Zustände der Existenz ins Zentrum. Sind wir schon soweit?

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