© Katja Aufleger

Gefahrenabwehr, Sicherheitsmaßnahmen, Deeskalation—destruktive Kräfte werden angesichts politischer Konflikte, Umweltkatastrophen und pandemischer Entwicklungen zumeist unterbunden. Kunst, Literatur und Philosophie betrachten Destruktion jedoch nicht nur als Handlung mit einem ruinösen Ende, sondern ebenso als potenziellen Auftakt, aus dem Neues entstehen kann. Die Gruppenausstellung ›Ende Neu‹ lenkt den Fokus auf das produktive Potenzial destruktiver Kräfte. Sie versammelt Arbeiten von acht internationalen Künstler*innen, in denen Zerstörung auf unterschiedlichste Weise in Erscheinung tritt. Durch mutwillige Eingriffe stellen sie das Prinzip von Ursache und Wirkung infrage, beirren, stören und boykottieren vertraute Zustände und gewohnte Abläufe. 

Künstler*innen: Katja Aufleger, Angela de la Cruz, Caterina Gobbi, Bastian Hoffmann, Soshi Matsunobe, Renaud Regnery, Michael Sailstorfer, Nicola Samorì 

Kurator*innen: Magdalena Mai und Manuel Kirsch

Eröffnung: 28 AUG, 14—22 Uhr

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