Das weite Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille in den bildenden Künsten und die damit verknüpfte Differenz zwischen Materialität und Immateriellem steht im Zentrum des Ausstellungs- und Veranstaltungsprojektes mit internationalen Künstler*innen in der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Dabei sollen künstlerisch-ästhetische Praktiken untersucht werden, die seit den 1950/60er-Jahren kontinuierlich bis zur Gegenwart international in ausgewählten Kreisen zu einer kritischen und prozessbasierten künstlerischen Haltung führten. Im Zentrum steht die »Frage des Sehens (...), des visuellen Nicht-Ausrutschens« (John Cage, 1961). Neben Farbe, Material, Leere und Stille werden in der Ausstellung sowie im Begleitprogramm Bezüge zum Schweigen, zur Narration in Literatur, Performance, Musik und Architektur hergestellt.

Mit u. a. Absalon, Peter Ablinger, Frank Badur, Mirosław Bałka, Rosa Barba, George Brecht, Günter Brus, John Cage, Enrico Castellani, Rutherford Chang, Max Dax, Ulrike Draesner, Maria Eichhorn, Olafur Eliasson, Ulrich Erben, Ceal Floyer, Lucio Fontana, Sam Francis, Katharina Fritsch, Heinz Gappmayr, Jochen Gerz, Raimund Girke, Eugen Gomringer, Gotthard Graubner, Katharina Grosse, Hans Haacke, Marcia Hafif, David Hammons, Oskar Holweck, Stephan Huber, Alfonso Hüppi, Pierre Huyghe, Ray Johnson, Isaac Julien, Ellsworth Kelly, Per Kesselmar, Astrid Klein, Yves Klein, Harald Klingelhöller, Bernd Koberling, Christina Kubisch, Raimund Kummer, Mark Lammert, Henning Lohner, Inge Mahn, Piero Manzoni, Joseph Marioni, Agnes Martin, Sara Masüger, Reiner Maria Matysik, Bruce Nauman, Yoko Ono, Roman Opalka, David Ostrowski, Nam June Paik, Otto Piene, Thomas Rentmeister, Bridget Riley, Robert Ryman, Karin Sander, Hanns Schimansky, Michael Schirner, Gregor Schneider, Jan J. Schoonhoven, Nina Schuiki, George Segal, Qiu Shihua, Mark Tobey, James Turrell, Günther Uecker, Timm Ulrichs, Klaus vom Bruch, Lothar Wolleh.

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