Ausstellung Eröffnung

On Equal Terms

in den Uferhallen

Während sich die große Mehrheit der Künstler*innen Berlins gegen die ökonomische Verdrängung von künstlerischen Freiräumen zu wehren sucht, müssen sich ihre Sprache und ihr Agieren bisweilen einer ähnlichen Logik andienen: Aus Arbeitsplätzen und künstlerischen Netzwerken werden »Kreativräume« und »kulturelles Kapital«. Im Auflehnen gegen den Ausverkauf von Arbeits- und Wohnflächen geraten diese notwendigerweise zum Gegenstand von Prozessen der Verrechnung einer Kreativwirtschaft. Welchen Preis hat dieser Eintritt in den (standort-)politischen Bieterkampf? In welchem Verhältnis stehen kulturelles und monetäres Kapital? Ereignet sich hier eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe (On Equal Terms)?

Die Ausstellung verhandelt unter anderem die Frage, wie sich die Kunst zu Mechanismen teils freiwilliger, teils erzwungener Einpreisung von kulturellen und künstlerischen Werten verhält.

Parallel zur Ausstellung On Equal Terms‹ zeigt der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) vor Ort eine Dokumentationsausstellung zum Standort Uferhallen und präsentiert ein vollständiges Set der »Kunstaktien«, die von 132 Künstler*innen als originäre Kunstwerke gestaltet wurden, zugleich aber auch als Aktien einen Anteil an den Uferhallen verbrieften.

Mit:
Stefan Alber / Aram Bartholl / Antje Blumenstein / Benedikt Braun / Lou Cantor / Peter Dobroschke / Maria Eichhorn / FORT / Heiner Franzen / Wolfgang Ganter / Asta Gröting / Christian Henkel / IOCOSE / Šejla Kamerić / Bianca Kennedy / Peter Klare / Werner Liebmann / Tommy Neuwirth / Manfred Peckl / Alona Rodeh / Hansjörg Schneider / Bettina Scholz / Ann Schomburg / Mark Wallinger / Klaus Weber / Nicole Wermers

›On Equal Terms‹ wird kuratiert von Sophia Gräfe und Arkadij Koscheew

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Lage