›Pallay Pampa‹ ist ein Quechua Ausdruck, der die Muster in andinen textilen Geweben beschreibt: ›Pallay‹ symbolisiert das, was gesagt wird, während ›Pampa‹ auf das Ungesagte verweist. In diesem Spannungsfeld eröffnen sich Freiheiten, die die künstlerischen Arbeiten ausschöpfen. Damit riskieren sie vielschichtige Perspektiven, die auch nicht vor Widersprüchen zurückschrecken.

Die Ausstellung geht der Frage nach, wie andines Wissen mehr Wirkungsmacht in der heutigen Welt entfalten kann. Sie vereint Künstler*innen und Aktivist*innen aus Peru, die den diversen ökologischen und kolonialen globalen Krisen mit dem Begriff der Gemeinschaft begegnen. In den neu entwickelten Installationen und Filmen zeigen die Künstler*innen alternative Möglichkeiten im Umgang mit der sozialen und natürlichen Umwelt auf. Wir erfahren etwas über das Wissen und die Bedeutung von Textilien in der Region Puno; die Rolle von Schamanen im urbanen Raum; die Vielschichtigkeit des andinen Denkens wie der Poesie; den Kartoffelanbau und das Recht zu Essen; oder ein nachhaltiges Verhältnis, das sich im gemeinschaftlichen ›Anbau‹ und Zirkulieren von Wasser zeigt.

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