© Thea Djordjadze / VG Bild-Kunst, Bonn Courtesy Kunst Museum Winterthur and Sprüth Magers Foto: Reto Kaufmann

Thea Djordjadzes künstlerische Praxis lässt sich als Prozess des beständigen Wiederverwertens, Rekonfigurierens und Neuordnens von Objekten begreifen. Ab dem 18 SEP zeigt der Gropius eine umfangreiche Werkschau der in Berlin lebenden Künstlerin, deren Arbeiten in einen Dialog mit dem geschichtsträchtigen Gebäude treten werden. Gleichermaßen von historischen Artefakten wie von Konzepten moderner Kunst und Architektur beeinflusst, zeichnen sich Djordjadzes skulpturale Arbeiten durch formale Brüche und eine eigenwillige Materialästhetik aus. Indem sie Materialien wie Gips, Metall, Schaumstoff, Textilien, Holz oder Pappmaché kombiniert, schafft Djordjadze fragmentarische Raumsituationen, anhand derer sie das klassische Display—Vitrine, Sockel, Rahmung und Podest—als wiederkehrendes Motiv in ihrer Arbeit neu formuliert. Ab dem 19 SEP 2021 zeigt der Gropius Bau unter anderem im sogenannten Schliemann-Saal, der von 1881 bis 1885 die archäologischen Ausgrabungen Heinrich Schliemanns beherbergte, eine umfangreiche Werkschau der Künstlerin. Bestehende und neu entwickelte Arbeiten treten so in einen Dialog mit diesem geschichtsträchtigen Raum und vergangenen archäologischen Ausstellungen im Gropius Bau.

Kuratiert von Julienne Lorz

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Lage