Im Rahmen einer Retrospektive gibt der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) Einblick in das Frühwerk des Künstlers, Autors und Zeichners Tomas Schmit. Mit seiner radikalen Infragestellung der bürgerlichen Kunst und seinen Ansätzen zu einer neuen, Kunst und Leben verschränkenden Ästhetik hat Schmit die Fluxus-Bewegung der frühen 1960er Jahre wesentlich mitgeprägt. Obwohl er als einer ihrer Pioniere gilt, wurde seinem Frühwerk bisher kaum Beachtung geschenkt—diese Lücke möchte das Ausstellungsprojekt des n.b.k. schließen. Unter dem Titel  ›Tomas Schmit. Stücke, Aktionen, Dokumente 1962—1970‹ wird an das Vermächtnis des Berliner Fluxus- und Aktionskünstlers mit internationaler Reputation angeknüpft. Um den genreüberschreitenden Charakter seiner Kunst auch über den Ausstellungskontext hinaus zu reflektieren, werden in enger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler*innen und Weggefährt*innen Formate entwickelt, die die Besucher*innen dazu einladen, an Aktionen innerhalb und außerhalb der Ausstellung teilzunehmen. Gezeigt werden Interpretationen und Aufführungen der Mediengruppe Bitnik, von Peter Brötzmann, Nina Canell, Harun Farocki, Hajnal Németh, Alexandra Pirici, Gerhard Rühm u. a., die in Auseinandersetzung mit Schmits Fluxusstücken entstanden sind.

Ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) und des Kupferstichkabinetts—Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Arsenal—Institut für Film und Videokunst, dem Hamburger Bahnhof—Museum für Gegenwart und dem tomas schmit archiv, Berlin 

Kurator*innen: Marius Babias, Krisztina Hunya

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Lage