Issy Wood—Magic Bullet
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Oberwallstraße 32, 10117 Berlin
Ermäßigung gilt für berlinpass–Inhaber*innen, Schüler*innen und Student*innen, Bundesfreiwilligendienst-Leistende, Empfänger*innen von ALG II und Arbeitslose sowie für schwerbehinderte Menschen (mindestens 50 v.H. MdE) gegen Vorlage des Nachweises. Freier Eintritt gilt für Vereinsmitglieder des Schinkel Pavillon, sowie für Mitglieder eines deutschen Kunstvereins.
Nur Kartenzahlung möglich
Die Ausstellungseröffnung ›Issy Wood—Magic Bullet‹ am Mittwoch, 10 SEP 2025, 18—22 Uhr ist kostenlos zugänglich.
Der Schinkel Pavillon steht unter Denkmalschutz und ist daher für Besucher*innen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt zugänglich. Für Besucher*innen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl bitten wir, wenn möglich, um vorherige Anmeldung unter [email protected] oder telefonisch unter +49 30 208 864 44, um die Zugänglichkeit zum Erdgeschoss sicherzustellen.
S+U Friedrichstraße
S Hackescher Markt
U Hausvogteiplatz und U Museumsinsel
Aufgrund eingeschränkter Parkmöglichkeiten empfehlen wir Ihnen die Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr.
Der Schinkel Pavillon zeigt ab September 2025 die erste umfangreiche Einzelausstellung der britischen Künstlerin Issy Wood (geb. 1993) in Deutschland, für die eine neue Werkserie entsteht, die auf die markante Architektur des Ortes eingeht. Issy Wood fängt unsere Welt mit ihren fesselnden Gemälden—auf Leinwand oder auf mit Samt überzogenen Möbelstücken—ein, die auf ihrer scharfsinnigen Beobachtung von Objekten, Ereignissen und der menschlichen Psyche basieren. Die Künstlerin bezeichnete sich selbst einmal ironisch als »medieval millenial«. Ihre distinguiert altmeisterliche Malerei bewegt sich auf der Grenze zwischen Realismus und Surrealismus, einer so unbequemen wie verführerischen Bildform, die von dem New Yorker Kunstkritiker Barry Schwabsky in Artforum auch als »perverser Realismus« bezeichnet wurde.
Trotz oder gerade wegen ihres Anachronismus in Technik und Sujets zeichnet Wood das Sentiment ihrer Generation auf so einzigartige Weise seismographisch auf. Ihre hypermoderne Bildsprache entspringt dem Fundus ihres iPhones, greift aber auch auf antiquierte Quellen wie Nachlasskataloge oder Stills vergessener Filmklassiker zurück. Obskure Fetische der Warenwelt, altmodische wie angesagte Luxusgüter, archaische Totems sind durchdrungen von Anspielungen und persönlichen Erfahrungen und schwanken ebenso wie ihre Blogbeichten ›committothedish‹ zwischen Offenlegung und Verschleierung. Gegenstände und Oberflächen fungieren als Surrogate für die unberührbaren Ängste und Begierden der inneren und äußeren Welt, die in ihren Bildstaffelungen hart aufeinandertreffen.
Das Sentiment unserer Zeit hält Issy Wood neben den Blogeinträgen auch in Songtexten fest; während der Ausstellung ist ein Konzert mit ihrer Band geplant.
Laufzeit: {{fromTo}}
{{fromTo}} — fortlaufend