Exquisite Corpse
Im Rahmen der Gallery Night
Besuch nur nach Vereinbarung {{exhibition.opening_hours.fromTo}} Uhr
{{day.day$ | formatEvent}}
{{event.event_times}} Uhr
{{day.day$ | formatEvent}}
{{event.event_times}} Uhr
{{event.event_times}} Uhr
{{day.day$ | formatEvent}}
{{event.event_times}} Uhr
Die Tankstelle, Bülowstraße 18, 10783 Berlin
Eröffnung zur Gallery Night
Donnerstag, 10 SEP 2026, 18—22 Uhr
Loie Hollowell, Kiki Kogelnik, Veronika Pausova und Sascha Braunig
Pace präsentiert ›Exquisite Corpse‹, eine von Loie Hollowell (geb. 1983 in Woodland, Kalifornien, USA) kuratierte Ausstellung, die ihrer Bewunderung für die einflussreiche Künstlerin Kiki Kogelnik (geb. 1935 in Graz, Österreich— gest. 1997 in Wien, Österreich) gewidmet ist. Im Gespräch mit zwei Zeitgenossinnen Hollowells, Sascha Braunig (geb. 1983 in Qualicum Beach, Kanada) und Veronika Pausova (geb. 1987 in Prag, Tschechien), stellte Hollowell fest, dass Kogelniks Werk auch deren eigenes Schaffen gleichermaßen geprägt hatte. Diese Ausstellung vereint Werke aller vier kontinentübergreifenden, generationenübergreifenden Künstlerinnen.
›Exquisite Corpse‹ ist ein gemeinschaftliches Gesellschaftsspiel, das 1925 von surrealistischen Künstler*innen erfunden wurde. Die Spieler*innen schreiben abwechselnd entweder Wörter oder zeichnen Körperteile auf ein gefaltetes Blatt Papier und verbergen dabei ihre Beiträge, sodass die nächste Person nur das allerletzte Stück des vorherigen Werks sehen und darauf reagieren kann. Hollowell war der Ansicht, dass dieses surrealistische Konzept perfekt beschreibt, wie Künstler*innen sich über Zeit und Entfernung hinweg gegenseitig inspirieren und beeinflussen.
Die in dieser Ausstellung gezeigten Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen der vier Künstlerinnen veranschaulichen jeweils ihr Engagement für die Auseinandersetzung mit dem Körper, insbesondere dem weiblichen Körper. Gemeinsam bilden die Künstlerinnen eine Tradition der körperlichen Abstraktion, die sich durch den gemeinsamen Einsatz lebhafter Farben und einer Ästhetik mit fetischistischer Oberflächenbeschaffenheit auszeichnet. Anstatt den Körper als stabiles Subjekt darzustellen, nähert sich jede Künstlerin der Figur als einem Ort der Spannung, der gedehnt, abgeflacht, zerschnitten und transformiert werden kann. Die gezeigten Werke setzen sich mit Vorstellungen vom Körper als Maschine, als modularem System und als einem Ort auseinander, der von Technologie, Arbeit und wissenschaftlichen Entwicklungen geprägt ist.
Laufzeit: {{fromTo}}
{{fromTo}} — fortlaufend