ÜBER UNS

Die Berlin Art Week ist Plattform und größter Zusammenschluss der wichtigsten Akteur*innen der zeitgenössische Berliner Kunstszene. Einmal im Jahr präsentieren wir mit über 50 Partnern, von Museen über Ausstellungshäuser, zu Messen, Privatsammlungen und Projekträumen sowie mit zahlreichen Galerien ein vielfältiges Programm. Gemeinsam öffnen die Partner ihre Türen und laden dazu ein, während der Kunstwoche neue Entdeckungen zu machen und in aktuelle Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst einzutauchen. Kunstexpert*innen, Kunstbegeisterte, internationale und nationale Gäste wie Berliner*innen sind zu den Ausstellungen, Performances, Screenings und umfangreichen Vermittlungsangeboten der Festivalwoche eingeladen. Die 10. Ausgabe der Berlin Art Week findet vom 15—19 SEP 2021 statt.

Die 10. Ausgabe der Berlin Art Week wird erneut von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert. Unser Dank geht ebenso an die GASAG AG für ihre langjährige Unterstützung der Berlin Art Week.

Eine stadtweite Intervention, offene Ateliers, Kunst im Berghain und der digitale Raum

Die Berlin Art Week 2020 findet trotz der Corona-Pandemie statt—stadtweit, dezentral, draußen und zusätzlich digital. Die neue Plattform ›Playlist‹ ergänzt seit diesem Jahr das Programm im digitalen Raum. Hans Haackes erstmals zur documenta 14 (2017) gezeigtes Projekt ›Wir (alle) sind das Volk‹ ist als gemeinsame Aktion vieler Berlin Art Week-Partner im Außenraum vor und an den Fassaden der Museen und Ausstellungshäuser zu sehen. Unterstützt vom Kultursenat zeigt die Sammlung Boros über 100 Berliner Künstler*innen in der Ausstellung ›Studio Berlin‹ im Club Berghain. Der Moabiter Werkhof L.57 mit Ateliers von Katrin Sander, Anri Sala oder Katharina Grosse und rund um die Sammlung Ivo Wessel präsentiert sich zur Berlin Art Week erstmalig. Die Ausstellungen von Marc Bauer, Lerato Shadi, Harald Hauswald, Slavs and Tatars, Cao Fei, John Miller, Christian Jankowski und Vivian Suter sind programmatische Highlights. Neben der Positions Berlin Art Fair und ihrer auf Papier spezialisierten Edition paper positions berlin findet in diesem Jahr auch die zweite Ausgabe der Messe in St. Agnes im ehemaligen Kirchenschiff der König Galerie zur Berlin Art Week statt.

Kunst über Mauern und die künstlerische Off-Szene

Anlässlich des 30. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer beschäftigen sich zur Berlin Art Week 2019 mehrere Ausstellungshäuser mit den künstlerischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik nach 1989. Künstler*innen wie Mona Hatoum, Anri Sala und Jose Dávila untersuchen im Gropius Bau die Folgen des Zusammenlebens in gespaltenen Gesellschaften und Bettina Pousttchi widmet sich in der Berlinischen Galerie dem Thema ›Stadt und Raum‹. Ausstellungen der Künstler*innen Metahaven, Tobias Dostal, Iman Issa, Anna Virnich, Thomas Scheibitz, Wu Tsang, Bjørn Melhus, Christopher Kulendrang Thomas und Annika Kuhlmann erweitern das vielfältige Programm. Das vom Kultursenat geförderte Projekt ›Statista‹ im ehemaligen Haus der Statistik entwirft künstlerische Prototypen für eine auf Gemeingütern basierende Stadtgesellschaft—ein Projekt der künstlerischen Off-Szene. Hier findet auch das große Berlin Art Week-Opening mit performativer Bespielung des Geländes statt.

Fotokunst und urbane Interventionen

Einzelausstellungen von Agnieszka Polska, Julian Charrière, Karin Sander, Laurence Abu Hamdan, Thomas Scheibitz und Lee Bul zählen in diesem Jahr zu den Highlights. In Kooperation mit dem European Month of Photography Berlin lädt die Berlin Art Week 2018 zudem zu Opening Days zahlreicher Foto-Ausstellungen im gesamten Stadtraum mit Fotograf*innen wie Cindy Sherman, Nicholas Nixon oder Alina Simmelbauer ein. Die Reihe ›The New Infinity‹ der Berliner Festspiele geht auf dem Mariannenplatz in die erste Runde und bespielt  in diesem sowie im Folgejahr mit audiovisuellen Präsentationen zeitgenössischer Künstler*innen eine mobile Planetariumskuppel als Galerie der Zukunft. Erstmals präsentieren die Art Berlin und die Positions Berlin Art Fair insgesamt fast 200 Galerien in den ehemaligen Flughafen-Hangars in Tempelhof.

Nachwuchskünstler*innen, Performances und ein neuer Galerien-Preis

Performances, Happenings, Interventionen: das ›Festival of Future Nows‹ präsentiert drei Tage lang gemeinsam mit der Nationalgalerie und dem Institut für Raumexperimente im Hamburger Bahnhof—Museum für Gegenwart—Berlin Werke von 100 internationalen Künstler*innen. Neben Einzelausstellungen von Monica Bonvicini, Willem de Rooij, Danny Lyon, Nathalie Djurberg und Hans Berg, Geoffrey Farmer, Daria Martin, Miet Warlop uvm. sind weitere Highlights die Retrospektive zu Harun Farocki im Neuen Berliner Kunstverein sowie die Tanzperformance von Boris Charmatz, die das Flugvorfeld am ehemaligen Flughafen Tempelhof einnimmt. Die neu formierte Kunstmesse Art Berlin präsentiert sich in der Station am Gleisdreieckpark. In diesem Jahr wird auch der Galerienpreis des Landesverbandes Berliner Galerien ins Leben gerufen, mit dem Berliner Nachwuchsgalerien von nun an jährlich zur Berlin Art Week prämiert werden.

Von Grenzüberwindung bis zu Kunst-Filmen

Zur fünften Berlin Art Week 2016 sticht ein 13-stündiges Kunst- und Avantgarde-Filmprogramm im Kino International hervor, das von der haubrok foundation gemeinsam mit Berliner Galerien zum Start in die Woche veranstaltet wird. Weitere Höhepunkte sind die Ausstellungen von Gordon Parks im C/O Berlin, ein umfangreiches Sonderprogramm der berlin biennale sowie die imposante ‘Oper’ von Anne Imhof im Hamburger Bahnhof—Museum für Gegenwart—Berlin, zu der die gesamte historische Halle für die Dauer der Berlin Art Week in Nebel getaucht wurde. Ausstellungen und Performances von Jérôme Bel, Alexandra Pirici, Jacob Appelbaum, Edmund Kuppel, Gordon Parks, Yvonne Roeb, Halil Altındere, Ian Cheng oder Andreas Greiner begeistern das Publikum. Die Julia Stoschek Collection eröffnet mit einer Gruppenausstellung Künstler*innen wie Jon Rafman, Wu Tsang, Hannah Black und Hito Steyerl ihre Dependence in Berlin.

Wie wollen wir künftig zusammenleben?

Ein Zusammenschluss aus vier großen Ausstellungshäusern – Berlinischer Galerie, KW Institute for Contemporary Art, DB Kunsthalle und Neuer Nationalgalerie – setzt sich unter dem thematischen Dach ›Stadt/Bild‹ mit Fragen zu Stadt und Gesellschaft aus verschiedenen künstlerischen Blickwinkeln auseinander. Die Nationalgalerie beauftragt für das Projekt Künstler*innen wie Agnieszka Polska, Assaf Gruber oder Alexandra Pirici, sich durch Reinventions mit der Happening-Serie ›Fluids‹ von Allan ­Kaprow auseinanderzusetzen. Zudem sorgen Einzelausstellungen von Alicja Kwade, Paul McCarthy, René Block und Cindy Sherman für Aufsehen. Als Partner der Berlin Art Week 2015 bringt das internationale Format ›Talking Galleries‹ Expert*innen wie Chris Dercon, Chus Martínez oder Angela Choon in Gesprächen über den Kunstmarkt auf ein Podium.

Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit

Die Eröffnung der Berlin Art Week 2014 wird mit zahlreichen Konzerten, Performances und der Ausstellung ›Schwindel der Wirklichkeit‹ in und um die Akademie der Künste am Hanseatenweg gefeiert. Künstler*innen wie Marina Abramovic, Ólafur Eliasson, Harun Farocki, Hamish Fulton, Bjørn Melhus, Bruce Nauman, Nam June Paik, Michelangelo Pistoletto oder Tino Sehgal beteiligen sich in zahlreichen Präsentationen. Aus der Preview Berlin Art Fair geht die Positions Berlin Art Fair hervor. Weitere programmatische Highlight bilden die Gallery Night am Freitag mit zahlreichen Berliner Galerien der abc art berlin contemporary, die soziale Skulptur, das ›Küchenmonument‹ vor der Berlinischen Galerie von der Künstler*innenkooperative Raumlabor und Plastique Fantastique sowie die internationale Konferenz (ARTfi), die aktuelle Debatten um Kunstproduktion und Kunstmarkt verhandelt.

Zentrales Open Air-Fest und zeitgenössische Malerei

Die Berlin Art Week 2013 feiert ihre Eröffnung mit einem großen Straßenfest auf der Auguststraße in Berlin-Mitte. Erneut versammelt sie wichtige Messen und zahlreiche Galerien sowie zehn neue Kunstinstitutionen und Projekträume, die von einer Jury aus Kasper König, Monica Bonvicini und Claudia Wahjudi ausgewählt wurden. Der 2012 initiierte Preis zur Auszeichnung künstlerischer Projekträume und -initiativen wird von der Berliner Kulturverwaltung erstmals im Rahmen der Berlin Art Week verliehen, was sich jährlich bis heute weiterführt. In der institutionsübergreifenden Kooperation ›Painting Forever!‹ setzten sich mehrere Ausstellungen mit zeitgenössischer Malerei auseinander und zeigen Künstler*innen wie Franz Ackermann, Martin Eder, Michael Kunze, Anselm Reyle, Antje Majewski, Katrin Plavcak oder Giovanna Sarti.

Eine Stadt ganz im Zeichen der Kunst—die erste Berlin Art Week

Die erste Ausgabe der Berlin Art Week 2012 ist ein Wagnis, ein Experiment. 11 Initiativpartner, darunter die Messen abc art berlin contemporary und Preview Berlin, die Akademie der Künste, die Berlinische Galerie, das Haus der Kulturen der Welt, KW Institute for Contemporary Art, die Neue Nationalgalerie und der Hamburger Bahnhof sowie der Neue Berliner Kunstverein schließen sich zusammen, um eine Woche der zeitgenössischen Kunst zu feiern, nachdem das Art Forum im vergangenen Jahr abgesagt wurde. Die Ausstellungen zeigen Künstler*innen wie Alfredo Jaar, Paul McCarthy, Douglas Gordon, Jörg Sasse, Agathe Fleury, Michael Sailstorfer, Yasam Sasmazer, Guy Ben-Ner oder Cy Twombly. Die Berlin Art Week bündelt das reiche Berliner Kunstprogramm und bietet durch Serviceangebote sowie ein gemeinsames Ticket erstmals den wichtigsten Kunstakteur*innen der Stadt eine gemeinsame Plattform.