Alix Cléo Roubaud: Si quelque chose noir
Im Rahmen der Gallery Night
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Fasanenstraße 30, 10719 Berlin
Eröffnung zur Gallery Night
Donnerstag, 10 SEP 2026, 18—22 Uhr
Mit dem Titel ›Si quelque chose noir‹ widmet die Galerie Buchholz der in Kanada geborenen Künstlerin Alix Cléo Roubaud (1952—1983) erstmals in Deutschland eine Einzelausstellung, kuratiert von Hélène Giannecchini. Als Fotografin und Autorin entwickelte Alix Cléo Roubaud eine fotografische Praxis, die zugleich experimentell und radikal war. Nach einem Studium der Philosophie Ludwig Wittgensteins ging es ihr darum, das Medium der Fotografie bis zu seinen Grenzen zu treiben.
Roubaud arbeitete fast ausschließlich in der Dunkelkammer im Badezimmer ihrer Wohnung in der Rue Vieille-du-Temple 64 in Paris. Sie bediente sich experimenteller Entwicklungstechniken und schuf High-Key-Abzüge auf Grundlage mehrfacher Belichtungen. Abstrakte Manipulationen des Lichts sind charakteristisch für sie, mit ausgiebigem Aufhellen und Anbrennen, der Verwendung eines, wie sie es nannte, ›Bleistift aus Licht‹, in selteneren Fällen auch Buntstift, Verunreinigungen und Viragierungen (Farbtönungen). Ihre Negative vernichtete sie. 1979 schrieb sie, »ein Negativ sollte nur so lange aufbewahrt werden, als das Ergebnis seiner Entwicklung etwas von der unmittelbaren Erinnerung des beabsichtigten Bildes enthält.« Damit wird jeder Abzug zu einem Einzelstück.
Im Zentrum der Ausstellung steht ihre herausragende Serie ›Si quelque chose noir‹ (›Wenn etwas schwarz‹), mit der ihre Kunst einen Höhepunkt erreichte. In diesem Werkzyklus geht es um eine Meditation über die Endlichkeit der Existenz und die zahlreichen Möglichkeiten des fotografischen Mediums.
Laufzeit: {{fromTo}}
{{fromTo}} — fortlaufend