Jeewi Lee. Residual Memories
GASAG Kunstpreis 2026
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Alte Jakobstraße 124—128, 10969 Berlin
Abweichende Eintrittspreise zu Sonderausstellungen möglich.
Die Ausstellungseröffnung ›Jeewi Lee. Residual Memories‹ am Donnerstag, 10 SEP von 19—22 Uhr ist kostenlos zugänglich.
Die Berlinische Galerie befördert aktiv den Prozess hin zu einem inklusiven Museum. Das Gebäude ist für Besucher*innen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Grundsätzlich sind das Museumsgebäude, sämtliche Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sowie das Café Dix mit einem Rollstuhl barrierefrei zu erreichen. Ein taktiles Bodenleitsystem führt zu Kasse, Garderobe, Aufzug, Toiletten sowie durch die Dauerausstellung im 1. Obergeschoss. Rollstühle und tragbare Klapphocker können an der Garderobe kostenfrei entliehen werden. Assistenzhunde sind in unserem Museum erlaubt. Alle Ausstellungstexte liegen in Großdruck aus. Bei allen Eröffnungen werden die Reden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Darüber hinaus bietet die Berlinische Galerie Bildungsformate an, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Besucher*innen mit Behinderungen zugeschnitten sind. Termine und nähere Informationen sind hier zu finden: berlinischegalerie.de/barrierefreiheit/.
U Hallesches Tor, Kochstraße (Checkpoint Charlie) und Moritzplatz
Bus M29 und 248
Jeewi Lee (*1987 in Seoul, Südkorea) erhält den Gasag Kunstpreis 2026. Die von der Gasag initiierte Auszeichnung wird seit 2010 in Kooperation mit der Berlinischen Galerie vergeben. Die Partner ehren mit dem Preis alle zwei Jahre eine herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik.
Die Preisträgerin arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis mit ortsspezifischen Installationen, Skulpturen, Bildserien und Interventionen. In ihren Werken verwendet sie oft einfache, scheinbar wertlose Materialien und Artefakte, in die sich Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit als Spuren eingeschriebenen haben. Diese Spuren bilden den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung. In ihr verschmelzen wissenschaftliche Materialanalysen mit Aspekten taoistischer Philosophie und individueller Mythologie zu poetischen, meditativen Bildwelten.
Die Installation in der Berlinischen Galerie widmet sich dem Thema Sand als einer der weltweit wichtigsten, aber zunehmend knapper werdenden Ressourcen. Mit der Ausstellung setzt die Preisträgerin ihre 2024 begonnene Werkreihe ›Field of Fragments‹ fort und erweitert sie mit neuen Werken zu einer immersiven Gesamtinstallation. Ausgangspunkt ist die künstlerische Untersuchung einzelner Sandkörner globaler Küstenregionen, die Jeewi Lee scannt, als Computermodelle verarbeitet und bis tausendfach vergrößert in unterschiedlichen Formaten zu Skulpturen und Bildern modelliert.
Jeewi Lee studierte von 2008 bis 2014 Malerei an der Universität der Künste Berlin sowie am Hunter College in New York. Seit 2015 wurde sie in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt. 2018 erhielt sie den Kunstpreis Villa Romana sowie 2021 den Kunstpreis Junger Westen und 2025 das Stipendium Villa Aurora. Jeewi Lee lebt und arbeitet in Berlin.
Mit dem Gasag Kunstpreis ist eine ortsspezifische Ausstellung in der Berlinischen Galerie und eine Publikation verbunden. Die Ausstellung findet im Rahmen der Berlin Art Week 2026 statt.
Laufzeit: {{fromTo}}
{{fromTo}} — fortlaufend