Sammeln mit Wirkung—Mehr Sichtbarkeit für Künstlerinnen durch privates Engagement
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am Kulturforum, 10785 Berlin
Berlin Art Week Garten auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie:
Mittwoch, 10—22 Uhr
Donnerstag, 10—22 Uhr
Freitag, 10—22 Uhr
Samstag, 10—22 Uhr
Sonntag, 10—22 Uhr
Berlin Art Week Garten auf dem Platz an der Gemäldegalerie:
Mittwoch, 10—18 Uhr
Donnerstag, 10—18 Uhr
Freitag, 10—22 Uhr
Samstag, 10—18 Uhr
Sonntag, 10—18 Uhr
Berlin Art Week Garten auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie: Die nächste Bushaltestelle Potsdamer Brücke (Linie 200, M29, M85, M48) ist ca. 150m von der Neuen Nationalgalerie entfernt. Die Wege sind flach und ohne Stufen passierbar. Die Terrasse der Neuen Nationalgalerie ist über eine Rampe am Reichpietschufer / Ecke Potsdamer Straße zugänglich.
Berlin Art Week Garten auf dem Platz an der Gemäldegalerie: Die nächste Bushaltestelle Philharmonie Süd (Linie 200, 300, M41) ist ca. 100m von dem Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz und unserem Berlin Art Week Garten entfernt. Barrierefreier Zugang über den leicht schrägen Platz.
Berlin Art Week Garten auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin
Berlin Art Week Garten auf dem Platz an der Gemäldegalerie
Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz, 10785 Berlin
Philharmonie Süd (Linie 200, 300, M41)
Potsdamer Brücke (Linie 200, M29, M85, M48)
Diese Veranstaltung findet im Berlin Art Week Garten an der Gemäldegalerie statt
Welche Rolle können private Sammler*innen dabei spielen, die Sichtbarkeit von Künstlerinnen zu erhöhen und ihre Position im Kunstbetrieb nachhaltig zu stärken?
Trotz wichtiger Fortschritte bestehen nach wie vor große Ungleichgewichte in Museumssammlungen, Ausstellungsprogrammen und dem Kunstmarkt. Das Panel beleuchtet, wie private Sammler*innen mit Ankäufen, Leihgaben, Schenkungen, ihrem Engagement und ihren Netzwerken dazu beitragen können, diese Strukturen zu verändern und Künstlerinnen langfristig mehr Sichtbarkeit und Anerkennung zu verschaffen.
Dafür bringt das Gespräch drei unterschiedliche Perspektiven zusammen: Dr. Maike Steinkamp, Kuratorin, Neue Nationalgalerie—Staatliche Museen zu Berlin, Mareike Dittmer, Programmkuratorin, Muzeum Susch, sowie die Berliner Sammlerin Alexandra Hackelsberger, die einen besonderen Schwerpunkt auf Künstlerinnen in ihrer Sammlung legt.
Das Gespräch wird geführt von Julia Rust von Krosigk und Juliet Kothe, Co-Initiatorinnen von Discovering Collections!
Im Rahmen der Berlin Art Week diskutieren die Teilnehmerinnen darüber, welche Verantwortung und welches Potenzial privates Sammeln heute hat—und wie aus dem Erwerb eines Kunstwerks ein nachhaltiges Engagement für Künstlerinnen entstehen kann.
Mareike Dittmer ist Autorin, Kuratorin, Redakteurin und seit 2024 Programmkuratorin am Muzeum Susch in der Schweiz. Das von der polnischen Sammlerin und Mäzenin Grażyna Kulczyk gegründete Museum fokussiert auf die Förderung und Sichtbarkeit von Künstlerinnen. Dittmer kuratiert dort unter anderem das Autor*innen-Residenzprogramm TEMPORARS SUSCH. Daneben verantwortet sie seit 2025 die künstlerische Leitung des Programms REFLECTION und des Sommerlabors ALP, getragen von der Kulturstiftung St. Moritz .
Alexandra Hackelsberger ist Kunstsammlerin und lebt in Berlin. Im Mittelpunkt ihrer Sammlung steht zeitgenössische Fotografie, wobei sie vorrangig Künstlerinnen sammelt. Ihre Sammlung umfasst konzeptuelle und experimentelle Positionen und verbindet Fotografie mit Video, Skulptur und Installation. Seit 2024 macht sie ihre Sammlung in einem eigenen cabinet in Berlin-Mitte öffentlich zugänglich. In den Jahren 2024/25 hat sie im Rahmen von Discovering Collections! ihre Sammlung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Dr. Maike Steinkamp ist Kunsthistorikerin und seit 2018 Kuratorin an der Neuen Nationalgalerie in Berlin. In dieser Funktion ist sie unter anderem an der Erweiterung der Sammlung um Positionen von Künstlerinnen beteiligt. Ihr kuratorischer Schwerpunkt liegt auf der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie der Sammlung Pietzsch. Zuvor war sie unter anderem bei der Stiftung Arp und an der Universität Hamburg tätig.
Juliet Kothe ist Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin und Autorin in Berlin. Von 2017 bis 2022 leitete sie die Boros Foundation; heute ist sie Gründerin und künstlerische Leiterin von HOUSE. In ihrer Arbeit verbindet sie zeitgenössische und oft kunsthistorische Positionen und entwickelt entlang von geschichtlich signifikanten Orten kuratorische Konzepte. Als Teil von Discovering Collections! bringt sie ihre kuratorische Perspektive und Erfahrung im Umgang mit privaten und institutionellen Sammlungen ein.
Julia Rust von Krosigk ist Kulturmanagerin und Organisationsberaterin für Kunst und Kultur in Berlin. Sie leitete den me Collectors Room/Stiftung Olbricht von 2009 bis 2020, war Geschäftsführerin im Haus am Waldsee und stellvertretende Direktorin der Bundesstiftung Bauakademie. Heute ist sie beim Berlin Museum Projektleitung für die Stiftung Archiv der Sozialen Künstlerförderung Berlins. Als Co-Initiatorin von Discovering Collections! bringt sie langjährige Erfahrung mit privaten und institutionellen Sammlungen ein.