Sinta Werner, Entre être et paraître, detail, courtesy of the artist and alexander levy, Berlin
© Sinta Werner

Sinta Werner: Modul im Modell

Im Rahmen der Gallery Night

alexander levy
Alt-Moabit 110, 10559 Berlin

Sinta Werner untersucht in ihren fotografischen und skulpturalen Arbeiten, wie Raum durch Material, Licht und Bewegung fortwährend neu entsteht. Ausgangspunkt sind häufig architektonische Strukturen und modernistische Ordnungssysteme, deren geometrische Klarheit sie aufgreift, verschiebt und in neue räumliche Zusammenhänge überführt. Glas nimmt dabei eine besondere Rolle ein: als Material, Werkzeug und optischer Filter, der Transparenz, Spiegelung und Überlagerung erzeugt und vermeintlich eindeutige Perspektiven auflöst. Wo das modernistische Raster der Jahrhundertmitte Rationalität und unumstößliche Statik versprach, fordern Werners Arbeiten die körpergebundene, situative Perspektive zurück. Erst im Abschreiten, im Wechsel der Augenhöhe lösen sich die harten Systeme auf und Raum wird zur prozessualen Erfahrung der Betrachtenden.

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{{fromTo}} — fortlaufend

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