A Charm of Powerful Trouble: Erweitertes Programm
Im Rahmen von Featured 2026
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Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
The path through the Acud Art House is at ground level, but has many different surfaces and is interspersed with cobblestones and unevenness. The passage from the entrance to the courtyard is somewhat dark. The Acud Gallery is not wheelchair accessible, especially for people with mobility impairments: there are two steps in front of the gallery, but there is a level entrance at the rear leading to the main room. The upper floor is only accessible via nine steps. We are happy to assist you with your preparations. If you have any questions beforehand, please email us at [email protected] .
The accessible restroom on the first floor and is accessible by elevator.
Hey Süße...
Du wirst nicht glauben, was ich dir jetzt erzähle…
Während du das Reich der leisen Flüster betrittst, beginnt sich Powerful Trouble zu entfalten. Hier wandert verbotenes Wissen von Lippe zu Lippe. Geformt von jeder Zunge, wird es zu etwas, das uns zusammenhält. Eine zerbrechliche Kette, weitergegeben und geschaffen durch verborgene, gemeinschaftliche Anstrengung.
Pssst…
Dieser Klatsch kann dich retten.
Beiseitegewischt, als trivial, feminin und unprofessionell abgetan, war Klatsch schon immer eine zentrale Form der Wissensvermittlung, der Gefahrensignalisierung und des Aufbaus von Solidarität. Das Teilen dessen, was nicht laut ausgesprochen werden darf, das Schmieden von Allianzen und das Auffinden von Ressourcen, um dominante Strukturen zu unterwandern. Unser Flüstern bringt unaufhörlich ins Wanken, was fest erscheint.
Ich darf dir das eigentlich nicht sagen, aber…
Wir treiben an der Grenze zwischen dem, was angenommen, und dem, was verleugnet wird, verbreiten Mythen durch diese Stadt, beobachten, wie kostbare Gerüchte zirkulieren. Als Quelle sozialer Verbundenheit und Selbstermächtigung war Klatsch seit jeher eine essenzielle Ressource für Gruppen mit eingeschränktem oder keinem Zugang zur Öffentlichkeit. Verborgene Gespräche erhalten Gemeinschaft am Leben, schaffen alternative Kulturen und Werkzeuge des Widerstands.
Während der Berlin Art Week setzt sich A Charm of Powerful Trouble mit einem erweiterten öffentlichen Programm aus Lesungen, Performances, Screenings, Printmedien und Sound fort. Geschichten gleiten zwischen den Formen hindurch und gewinnen neue Komplizinnen und Komplizen. Durch diese Begegnungen setzt sich das Projekt immer wieder neu zusammen und lässt Fragmente, geliehene Stimmen und intime Gesten in Beziehung treten.
Also flüstere ich weiter…