Soft Power Festival—Tag 3

Im Rahmen von Featured 2026

Anahita Sadighi Gallery x Haus der Visionäre
Haus der Visionäre, Eichenstraße 4A, 12435 Berlin

10—11 Uhr

mokeyanju   |  Halle 2  ·   Radio—Übertragung auf Refuge Worldwide

1012 Uhr

Kyurtash & Alix Casale   |   Halle 1 

1213 Uhr

From Grassroots to Festival: The Story of lilipad, a Multilingual Children's Book Festival

Sara Arsalane, moderiert von María Inés Plaza Lazo   |   Halle 2  ·  Gespräch—Übertragung auf Refuge Worldwide's Breakfast Show

Sara Arsalane, Gründerin und geschäftsführende Direktorin von lilipad, spricht über die Anfänge und die Entwicklung von einer ehrenamtlich geführten Graswurzelinitiative zu einer professionellen Non-Profit-Organisation. Sie berichtet von ihrer persönlichen Reise, der Rolle von Kultur und informeller Bildung im Leben von Kindern sowie den Ideen hinter Untold Stories, lilipads neuem mehrsprachigen Kinderliteraturfestival.

1213 Uhr

Alejandro Mosso (Live)   |   Halle 1 

1216 Uhr

SPY Story: Art Practices to Counter-Fiction Disinformation

Arts of the Working Class   |   Halle1B  ·  Workshop

Vollständige Details siehe Freitagsprogramm.

13—16 Uhr

Spice as Soft Power

Akshita Garud (Two Odd)   |   Halle 2

Vollständige Details siehe Freitagsprogramm.

13—15 Uhr

DJ Chichi   |  Halle 2  ·   Radio—Übertragung auf Refuge Worldwide

13.3015 Uhr

Joy Is Infrastructure: How Communities Build Cultural Power (Before Institutions Catch Up)

Cate Lartey (Black German Archive), Dr Obaro Ejimiwe (Ghostpoet), Jumoke Adeyanju, moderiert von Kemi Fatoba   |   Halle 1  ·  Gespräch

Gründer*innen, Künstler*innen, Autor*innen und Kulturschaffende, die unabhängige Plattformen für Black Communities aufgebaut haben, fragen danach, wie Fürsorge, Publikation, Kulturproduktion und Community-Building als Formen von Soft Power funktionieren. Cate Lartey (Black Archive Germany) dokumentiert private Fotografien und Alltagsgeschichten von schwarzem, afrikanischem und afro-diasporischem Leben in Deutschland; Dr. Obaro Ejimiwe (Ghostpoet) arbeitet an der Schnittstelle von Sound, Performance und Installation zur Erforschung von Erinnerung, Identität und Black Joy; Jumoke Adeyanju bewegt sich zwischen Poesie, Tanz, Sound und Kuratierung. Moderiert von Kẹ́mi Fátọba, Gründerin des Daddy Magazins.

15—17 Uhr

Arts of the Working Class' Open Archive: Soft Launch & Edit-A-Thon

María Inés Plaza Lazo, Dalia Maini   |   Halle 1B  ·  Aktivierung in Zusammenarbeit mit Studio Manuel Raeder

Seit fast einem Jahrzehnt hat Arts of the Working Class (AWC) ein Archiv aus Texten und Bildern über Kultur, Arbeit, Gesellschaft und das alltägliche Leben zusammengetragen. Nun überträgt AWC seine redaktionellen Bestände auf eine neue digitale Plattform: Für zwei Stunden sind Autor*innen, Ehrenamtliche, Leser*innen und Festivalbesucher*innen eingeladen, das Archiv mitzubearbeiten, zu formatieren und neu zusammenzufügen—ein Soft Launch, der einen ersten Einblick in die neue Plattform bietet, entwickelt im Dialog mit der visuellen Identität von Studio Manuel Raeder.

15—16 Uhr

Perera Elsewhere & Elvin   |   Halle 2  ·  Gespräch—Übertragung auf Refuge Worldwide

15—16 Uhr

Duos Duet (Live)   |   Halle 1 

16 Uhr

The First Amphora

Susana AbdulMajid   |   Halle 2  ·  Performance

Vollständige Details siehe Freitagsprogramm.

16—17 Uhr

Salar Ansari (Live)   |   Halle 1 

16—17 Uhr

Leona   |  Halle 2  ·   Radio—Übertragung auf Refuge Worldwide

16—17 Uhr

Guided Tour   |  Sonnenraum  ·  Halle 1  ·  Halle 2  ·  Halle 1B

17—18 Uhr

Between Ecologies and Artificial Worlds: Reimagining Reality Through Art

Simon Speiser, Katja Pilipenko, moderiert von María Inés Plaza Lazo   |   Halle 2  ·  Gespräch—Übertragung auf Refuge Worldwide

Künstler*innen arbeiten zunehmend an der Schnittstelle von ökologischen Systemen, digitalen Umgebungen und spekulativen Realitäten. Simon Speiser und Katja Pilipenko diskutieren, wie künstlerische Praktiken instabile Umwelten, technologische Imaginationen und die sich verändernden Beziehungen zwischen Mensch und Umgebung untersuchen können—und fragen danach, wie künstlerisches Denken neue Verbindungen zwischen dem Natürlichen, dem Konstruierten und dem Imaginierten freilegen kann.

17—18 Uhr

El Congo & Dumama (Live)   |   Halle 1 

18—19 Uhr

Who Builds the Future Cultural Infrastructures?

Anahita Sadighi, Tina Roeder, Lutz Henke, Heiko Pfreundt, moderiert von María Inés Plaza Lazo   |   Halle 1  · Gespräch

Festivals, unabhängige Plattformen und Kulturinitiativen werden zunehmend zu essenziellen Infrastrukturen für künstlerische Produktion und Gemeinschaftsbildung, arbeiten jedoch oft mit begrenzten Ressourcen. Anahita Sadighi (Ko-Kuratorin, Soft Power Festival, Galeristin, Musikerin, DJ), Tina Roeder (Gründerin, Conceptual Biennial), Lutz Henke (visitBerlin) und Heiko Pfreundt (künstlerischer Ko-Leiter, Project Space Festival Berlin) diskutieren, wie neue Kulturinfrastrukturen aufgebaut, gepflegt und erhalten werden. Sie untersuchen alternative Organisationsmodelle jenseits traditioneller Institutionen—von Festivals über künstlergeführte Plattformen bis hin zu hybriden Räumen, die Forschung, Gastfreundschaft und öffentliches Programm verbinden. Welche Formen von Kulturinfrastruktur braucht die nächste Generation von Künstler*innen und Publikum, und wer hat die Macht, sie zu gestalten?

19 Uhr / 21 Uhr

Triangle Reshapes the O of My Mouth

Performance von Ushara Dilrukshan, in Zusammenarbeit mit Anousha Payne   |   Hall 1 & 2  ·  Performance—Gesprächsübertragung auf Refuge Worldwide

Ushara präsentiert eine Soloperoper in vier Akten, die Neuinterpretationen von Werken Johann Sebastian Bachs und Hildegard von Bingens mit eigenen Kompositionen verbindet. Durch Zustände der Einsamkeit, Fragmentierung und Erneuerung greift die Performance die Erforschung von Innerlichkeit, Transformation und der Möglichkeit des Entkommen-Könnens der Ausstellung auf. Im Zentrum von Anousha Paynes Ausstellung steht die Motte: eine Figur, die sich zwischen Innen und Außen, Privat und Öffentlich, Enge und Freiheit bewegt. Durch Skulptur, Text, Wachs, Batik und Sound untersucht die Ausstellung das Zuhause sowohl als psychologischen wie auch als politischen Raum—geprägt von Erinnerung, Arbeit, Identität und Kontrolle. Die Motte wird dabei zum Sinnbild des Übergangs und des leisen Widerstands: ein Körper, der Grenzen überwindet, Spuren hinterlässt und über sich hinauswächst.Usharas Soundarbeit und Live-Performance erweitern diese Ideen zu einer zeitlichen und gefühlten Erfahrung. Feldaufnahmen, Orgel, Cello und Gesang bewegen sich als wandelbare Präsenz durch das Haus und verkörpern die psychischen Zustände der Protagonistin. Ushara schließt das Festival mit zwei Performances im Dialog mit Paynes Installation in Halle 1 ab und verwandelt den Festivalraum in eine gemeinsame Umgebung aus Bewegung, Klang und Begegnung.

19 Uhr

Table as Stage: Closing Communal Meal

Caique Tizzi, Community Cooking by Adas Deli (Julian Mancuso), mit Kunstwerken von Adam Fearon   |   Halle 2  ·  Aktivierung in Zusammenarbeit mit dem Berlin Gastro Solidarity Network

Das Programm schließt mit der Rückkehr zum Tisch als Struktur des Zusammenlebens. Das Gemeinschaftskochen von Adas Deli entfaltet sich neben Kunstwerken von Adam Fearon—serviert auf handbemalten Tellern, die Tische aus verschiedenen Epochen, Klassen und Designtraditionen darstellen. Adas Deli, geführt vom Koch Julian Mancuso, schöpft aus seinem sizilianischen, lazischen und abruzzesischen Familienerbe für eine großzügige, produktorientierte Küche. Adam Fearon ist ein irischer, in Berlin lebender Maler, der handbemalte Teller präsentiert, die den Tisch als kulturprägenden Raum reflektieren. Das Berlin Gastro Solidarity Network ist ein in Berlin ansässiges Kollektiv, das Essen und Gastfreundschaft als Werkzeuge für Solidarität und kollektives Handeln nutzt.

19.30—21 Uhr

Maryisonacid   |   Halle 1

20—22 Uhr

Viiaan   |  Halle 2  ·   Radio—Übertragung auf Refuge Worldwide

21.30—23 Uhr

Module One & Soela   |   Halle 1

21.3022.30 Uhr

Guided Tour   |  Sonnenraum  ·  Halle 1  ·  Halle 2  ·  Halle 1B

23.30 Uhr 

Bruno Schmidt  |   Halle 1

Im Rahmen Von

Mehr Entdecken

Termine von diesem Ort

Mehr dazu im Journal